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Trash Collection 041: GAPPA – FRANKENSTEINS FLIEGENDE MONSTER

tc041 230x328pxOriginaltitel: Daikyojû Gappa
Land und Jahr: Japan 1967
Regie: Haruyasu Noguchi
Darsteller: Tamio Kawaji, Yoko Yamamoto, Kokan Katsura, Keisuke Yukioka, u.a. 


Inhalt: Um einen neuartigen Freizeitpark um weiteren Attraktionen zu bereichern, wird eine Gruppe von Forschern damit beauftragt, seltene tropische Tierarten ausfindig zu machen. In einer versteckt gelegenen Höhle auf einer kleinen Insel werden die Wissenschaftler schließlich fündig. Sie stoßen auf ein Jungtier von prähistorischen Ungeheuern. Bei den Eingeborenen heißen sie Gappa, werden wie Götter verehrt und im gegenseitigen Einvernehmen verschont. Allen Warnungen der Eingeborenen zum Trotz rauben die fanatischen Wissenschaftler das Jungtier aus der Höhle und ziehen damit den Groll der feuerspeienden Eltern auf sich, die sich kurz darauf auf die Suche nach ihrem Nachwuchs machen.

Bonusmaterial: Original deutscher Trailer, Original japanischer Trailer, internationaler Trailer, japanische Endszenen, erweiterte Monsterszenen, Blick hinter die Kulissen, Deutscher Titelvorspann, umfangreiche Bildergalerie, optionale englische Untertitel, Trailer zu GODZILLAS TODESPRANKE, animierte interaktive Menüs.

Sprachen: Deutsch, Japanisch.
Laufzeit: ca. 78 min.
Bildformat: 2,35:1 (anamorph)


Reviews

In einem Kongulas-Pranke-Forum allzu viel über diesen Film zu erklären, das ist wie Eulen nach Athen, oder wie Gappas nach Japan tragen. Der Film ist auf das Nötigste reduziert. Eine unterhaltsam-einfache und einfühlsame Story und Monsterkämpfe. Die alte Generation (böse Wissenschaftler, welche so schlau daher reden, als hätten sie 12 Semester in Gappalogie hinter sich) muss sich von der neuen Generation (u.a. ein mit Schuhcreme beschmierter Junge) belehren lassen: Frieden schaffen ohne Waffen.

Zur Gattung der Gappas sei noch gesagt: Gappas bewegen sich recht starr, sie können den Schnabel aufreissen, Augen und Tränen kullern lassen. Viel mehr ist nicht. Jungtiere sind sehr lernfähig und können bereits nach einem Blitzkurs in Aerodynamik schon weite Strecken fliegend zurücklegen.

Der Film ist nicht durchgängig lustig, sondern hat auch düstere Momente. Monsterkämpfe finden größtenteils ohne musikalische Begleitung statt, was ich als sehr angenehm empfinde.

Sobald die Schluss-Szene am Flughafen auftaucht, sollte man den Film stoppen und im Bonus-Bereich den japanischen Schluss ansehen, welcher weit sentimentaler ausfällt.

Noch was? Genau: Gappa Gappa Hey!

(Bernd)

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