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Trash Collection 008 - TREFFPUNKT LOS ANGELES

»Ein spannender Thriller über die dunklen Abgründe einer schillernden Metopole.«


 

 

 

 

Treffpunkt Los Angeles


 

Langweiliger Titel, toller Film!

Meisterregisseur Ted V. Mikels präsentiert uns hier einen seiner besten Filme. Der Film versprüht derart viel 60er Jahre Charme, dass ich keine andere Wahl hatte, als mich in diesen Film zu verlieben.

Michele verdient kleines Geld in einer Bar, fühlt sich aber zu weitaus größerem bestimmt. Denn wenn sie die Jukebox anmacht, kennt sie kein Halten mehr und tanzt voller Sinnlichkeit. Der zwielichtige Buz beobachtet sie zufällig bei ihren ekstatischen Bewegungen und ist direkt hin und weg von ihr. Seine Schwester ist Tänzerin in Los Angeles und er bietet Michele prompt an sie dort vorzustellen. Tänzerin in einem Nachtclub ist nämlich schon seit jeher ihr allergrößter Traum und so springt sie nach einer kleinen Mißhandlung durch ihren Stiefvater auch direkt bei Buz ins Auto. Auf zum großen Glück! 

Auf dem Weg nehmen sie noch den arbeitslosen Deserteur Critter mit. Es kommt wie es kommen muss und so bahnt sich natürlich eine Streitsituation der beiden Männer um die Frau an. Beide sind allerdings Mann genug sich nicht sofort zu erschießen und den Weg bis nach Los Angeles durchzuziehen. Michele wird Tänzerin (und was für eine!), Critter wird Putze (und schreibt dabei tolle Liebeslieder auf seiner Gitarre!) und Buz handelt mit Drogen (warum auch nicht!). 

Michele will Critter nur dann lieben wenn er ihr dies auch sagen kann. Leider kann er es nicht übers Herz bringen und singt stattdessen traurige lieder im Regen. Letztens Endes kommt es dann zu Problemen im Tanzclub und ein Drogendeal läuft schief, sodass Buz zusammen mit den Drogenbossen in den Knast kommt und Critter und Michele durchbrennen. Eine letzte Szene zeigt die beiden in seeliger Eintracht am Strand entlanglaufen. Wahre Liebe! 

Was als Roadmovie beginnt, endet in knallharten Kriminalgeschichten quer durch den Untergrund von Los Angeles. Das was den Film aber wirklich sehenswert macht, ist die tolle Atmosphäre, die heruntergekommenen Charaktere und nicht zuletzt die grandiosen Tanzeinlagen. 

Keep your gold boots movin'! Oder ist das etwa nichts?!

(Plasmo)


 

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