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Trash Collection 062 - DEATH TIME

thumb tc062»Ein unbarmherziger Slasherfilm mit überraschendem Ende!«


 

 

 

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Death Time


 

Die Zeremonie des Geheimbundes "Der Schwestern" zu Beginn des Films ist schonmal ein astreiner Schenkelklopfer-Einstand. Schade nur, dass der verdammt hübschen Blonden bei der Mutprobe, dem Russischen Roulette, gleich der Schädel weggeblasen wird.

Sieben Jahre später. Der Geheimbund war anscheinend absolut sinnlos, denn die sogenannten Schwestern haben sich komplett aus den Augen verloren und rein gar nichts bewirkt. Doch plötzlich flattern merkwürdige Einladungen an das halbe Dutzend Girls ein! Zwei Fahrer bringen die Hübschen zu einer einsam gelegenen Villa und setzen sie dort aus. Kurz darauf überlegen die Fahrer es sich anders und kehren zur Villa zurück, um sich mit den Mädchen zu amüsieren. Kaum sind sie drin, schon wird drumherum der Strom-Zaun aktiviert; sie sind alle Gefangene des Papas der hübschen Blonden, welche vor 7 Jahren abgemurkst wurde. Er lädt hier zum Rache-Showdown ein...

Der Film enthält unglaublich viele sinnlose, der Story nicht zu Gute kommende Szenen, welche mit entsprechendem Humor aber verdammt genüsslich sind. Ebenso verhält es sich mit der logisch teils nicht nachvollziehbaren Story; wir haben hier kübelweise Ungereimtheiten, um den Selbstzweck der Handlung aufrecht zu erhalten. Der E-Zaun und der Killer hätten problemlos beseitigt werden können, aber keiner unternimmt was. Sowas finde ich einfach toll! Noch besser wäre es natürlich gewesen, wenn diese Haltung etwas freizügiger durchgezogen worden wäre... "Ich gehe jetzt duschen. Reine Seele, reiner Geist, reiner Körper. Wenn ich Gott nahe bin, wird mir der Killer nichts anhaben können." ...und was bekommt das gequälte Trasherherz von der versprochenen Duschszene zu sehen? Nichts von dem, was man sich unter einer Duschszene vorstellt! Wie gemein!
Es gibt reichlich und irgendwie abstrakt eingestreute Spinnen- und Schlangenphobie-Szenen, welche gar nichts mit den Aktivitäten des Rächers zu tun haben. Und eine Querflötendramaturgie, die das schwierige Vater-Tochter-Verhältnis erklären soll, aber recht unbeholfen eingestöpselt wurde.

Insgesamt ist DEATH TIME ein super Pseudo-Slasher für Fortgeschrittene, welcher das Label "Trash" zu 100% verdient hat. Ich habe mich verdammt gut amüsiert, kann aber dem Argument "mein Leben ist zu schade für diesen Scheiß" nichts wirklich relevantes entgegensetzen. Tja.

(Bernd)

 


  

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