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Trash Collection 048 - EVIL TOONS

»Ein satanischer Spaß mit Starbesetzung!«


 

 

 

Evil Toons


 

Für mich ein Film der Déjà-vus. Ein weiteres Mal gibt sich hier Fred Olen Ray die Ehre als Regiesseur und wie könnte es für Gruselfilme von ihm auch anders sein, so spielt dieser Film abermals im gleichen Haus wie schon Deadly Spirits und Teenage Exorcist! Als erprobter Fan kennt man also schon sämtliche Räume, deren Lage und ihre Einrichtung auswendig und darf sich wie zuhause fühlen.


Die Story selbst macht zwar nicht viel Sinn, aber da der Film sowieso lockerer Gangart ist, ist das auch nicht wirklich relevant. Ein mysteriöser alter Mann (der sich im Intro zuvor schon selbst aufhing) gibt einer Gruppe leicht bekleideter Frauen, die eigentlich putzen sollten (!) ein geheimes Buch. Die Frauen beschwören aus Versehen einen Dämon aus dem Buch, der sie nacheinander umbringt. Als nur noch eine der Frauen am Leben ist, kommt der alte Mann plötzlich durch die Tür, tötet das Monster und gibt die Anweisung, dass das Buch zu verbrennen ist, damit der Dämon für immer gebannt ist. Warum hat er ihnen dann das Buch überhaupt erst gegeben? Das fragt ihn auch die Frau und die Antwort des alten Mannes ist über alle Maßen fragwürdig, doch ich will nicht zu viel verraten...


"Ein satanischer Spaß mit Starbesetzung" heißt es auf dem Backcover. Mit von der Partie sind David Carradine und Dick Miller. Ersteren kennt wahrscheinlich fast jeder, letzterer blieb mir zumindest besonders durch seine Rollen in Das Vermächtnis des Professor Bondi und Gesandter des Grauens im Gedächtnis, ein wirklich netter Kerl! Umso schöner die Szene, wie er im Filmsessel sitzt und sich die berühmte Katzenszene aus Das Vermächtnis des Professor Bondi reinzieht - Traumhaft! Direkt im Anschluss folgt dann auch noch eine Anspielung auf Hollywood Chainsaw Hookers, denn Dick Millers Frau ist eine der Motorsägenanbeterinnen!


Leider gibt es nur ein einziges Cartoonmonster im Film und dieses taucht auch nur zweimal relativ kurz auf. Hier hätte ich mir dann doch mehr erhofft. Was bleibt ist ein doch recht mittelmäßiger Film, der aber auf jeden Fall seine Höhepunkte hat!

(Plasmo)

 


  

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