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Trash Collection 081 - ALIEN - DIE SAAT DES GRAUENS KEHRT ZURÜCK

thumb tc081»Ein Klassiker des italienischen Splatter-Kinos der frühen 80er.«


 

 

 

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Alien - Die Saat des Grauens kehrt zurück


 

Lang erwartet, heiß ersehnt, endlich hat es dieser Film bei uns auf DVD geschafft. Noch dazu in meiner Lieblingsserie bei CMV - Herz was willst du mehr?!


Der Originaltitel des Films lautet Alien 2 - Sulla Terra und dürfte damit wohl für einiges Entsetzen in den Kinosälen und dann auch in den Videotheken gesorgt haben. Wer mit einer Fortsetzung von Ridley Scotts Film gerechnet hat, wird hier wohl bitter enttäuscht gewesen sein. Für den erfahrenen Trashgourmet allerdings ist Alien - Die Saat des Grauens kehrt zurück eine Erfüllung und natürlich um Längen besser als das öde Original von '79.

Eine Raumkapsel kracht auf die Erde und wird von der NASA auf offenem Meer geborgen. Seltsamerweise fehlt jede Spur von der Besatzung. Zur gleichen Zeit macht sich eine Gruppe junger Höhlenforscher auf den Weg eine Höhle zu erkunden (was auch sonst). Unter ihnen ist auch die junge Thelma, welche anscheinend mit telephatischen Fähigkeiten ausgerüstet ist, die diese aber mehr belasten als ihr dienen. Auf diesen Subplot wird im Film nicht wirklich näher eingegangen und wird auch ohne Zweifel von allen Beteiligten so akzeptiert.

 

Aus einem kurz zuvor gefunden und dann mit in die Höhle geschleppten, blauen Stein, wohl eher ein Ei, schlüpft nun ein Alien, welches der Gruppe Stück für Stück den Garaus macht. Das geschieht mitunter auf recht blutige Art und Weise und wirkt durchaus überzeugend. Splatterfans und Leichenfledderer kommen also voll auf ihre Kosten. Viel mehr ist zur Story auch eigentlich nicht zu sagen. Das Ende ist dann die volle Wucht! Ich habe eine Schwäche für verlassene Städte in Endzeitszenarien und die letzten fünf Minuten waren wirklich der Höhepunkt für mich (Gleichgesinnte sollten übrigens Ausschau nach dem fantastischen Target Earth (1954) halten, falls nicht schon längst bekannt).

Besondere Erwähnung sollte außerdem noch die musikalische Untermalung finden. Die sehr dichten, atmosphärischen Klänge lassen sogar Szenen bei Tageslicht in der unbedrohten Stadt bedrückend erscheinen. Das Thema wenn das Alien im Bild ist sucht seinesgleichen und verschwindet so schnell auch nicht mehr aus dem Kopf. Der Film wartet mit einigen interessanten Perspektiven und Einstellungen auf und wirkt streckenweise wirklich sehr ungewöhnlich, was aber auch leider einen der wenigen Nachteile offenbart. Der Schnitt ist nämlich doch sehr langatmig und bestimmte Szenen sind ewig in die Länge gezogen. Ich erinnere mich mit Grauen an eine bestimmt 60-sekündige sehr langsame Kamerfahrt, bei der man wirklich vergebens nach einer möglichen Intention suchen kann - Ein echter Horrorfilm! Grund dafür könnte vielleicht sein, dass der Regiesseur Ciro Ippolito noch keine richtige Erfahrung sammeln konnte: Alien - Die Saat des Grauens kehrt zurück stellt seine erste und auch gleichzeitig vorletzte Regiearbeit dar. Schade eigentlich, da war sicherlich viel Potential vorhanden.
Der zweite wirkliche Nachteil ist der Fakt, dass das Alien leider nie ganz gezeigt wird. Auch sehr schade!

Aber das sind nur kleine Abzüge bei einem ansich großartigen Film! Ich bin vollends begeistert! Pflichtprogramm!

(Plasmo)

 


  

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