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Trash Collection 096 - FRITS FRONZ COLLECTION #2

thumb tc096»Statt halber Sachen macht Frits Fronz dicke Dinger!«


 

 

 

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Perfekt in allen Stellungen


 

Frits Fronz’ nunmehr vierter Film stellt mit Abstand seinen schmierigsten Beitrag dar. Dreh und Angelpunkt der Geschichte ist das (Stunden-)Hotel Harmonie, in der die ganze Bandbreite menschlichen Abgrunds zum alltäglichen Leben dazugehört. Das neue Stubenmädchen Kathi staunt also nicht schlecht, als es eine seriöse Einstellung erwartet und dann gleich am ersten Arbeitstag auf eine betagte Dame und ihren halbnackten Jüngling, welcher stets „Bubi“ genannt wird, trifft. Die moralische Verfassung des Zuschauers wird auch weiterhin strapaziert wenn der Film Homosexualität (männlich und weiblich), Sodomie (tolle Dogge!), Drogen, Gewaltexzesse, Vergewaltigung, Prostitution und allerhand diverse Perversionen auf eine höchst schmierige Weise zeigt. Hier geben sich geile Opas und Bankräuber die Klinke in die Hand!

Ein zweiter Handlungsstrang zeigt zwei Müllmänner bei der Arbeit. Was sich auf den ersten Blick zusammenhanglos anhört stellt das gesellschaftskritische Moment im Film dar. Wer’s braucht…

Mir hat Perfekt in allen Stellungen von den vier von CMV veröffentlichten Filmen von Frits Fronz am besten gefallen. Etwas weniger Witz und leider spielt der Regisseur selber diesmal nicht die Hauptrolle, aber dennoch schmutzig genug, um nach der Sichtung direkt mal wieder das drängende Verlangen nach einem Vollbad zu haben.

 

(Plasmo)

 

Total versext


 

Zahm, aber zotig! In einer Zeit der denunziatorischen Paranoia und den dadurch provozierten vorauseilenden Gehorsam bloß nie wieder einen „Herrenwitz“ (guter Kandidat zum Unwort des Jahres!) zu machen oder gar auch nur den Gedanken zu pflegen in lockerer Runde sich auch lockerer zu verhalten schlägt Frits Fronz Erstlingswerk ein wie eine Bombe. Bei der Sichtung des Films läuteten bei mir alle Moralglocken und nach einem Drängen intensiven Waschzwangs konnte ich nur mit nicht weniger als 100 Rosenkränzen schweißgebadet einschlafen.

Fünf Männer gehen alleine in einen Wald um dort zu zelten, Karten zu spielen und sowohl hemmungslos als auch vor allem unbemerkt eine Gruppe von leicht bekleideten Frauen zu begaffen. Was hier zu Tage tritt, ist der ungebremste Sexismus von ’67 – Ein sicherlich sehr dunkles Jahr für Österreich. Um den ganzen allerdings die Krone aufzusetzen, erzählen sich die Männer reihum sexuell anzügliche Geschichten. Perverser und menschenverachtender war Zelluloid selten. Ein Episodenhorror wie er triebhafter nicht sein könnte!

 

(Plasmo)

 


  

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