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Trash Collection 106 - Kosmokiller

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»Kosmokiller – sie fressen ALLES!«


 

 

  

 

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kosmokiller – sie fressen alles


 

In bester Blob-Manier fällt ein Meteorit vom Nachthimmel und lockt zwei nichtsahnende Camper an. In der Regel fallen Meteoriten aber nicht ohne tödliche Alienbrut aus dem All vom Himmel. Auch in diesem Fall beherbergt der noch glühende Gesteinsbrocken eine ganz besonders fiese Fracht: Den Kosmokiller! Im Prinzip sind das drei aneinandergepappte große Mäuler. Keine Augen, keine Gliedmaßen, kein sonstiger unnützer Kram, sondern nur große, hungrige Mäuler, die gefälligst mit neugierigen Campern gestopft werden wollen. Nach getaner Arbeit schlurft das matschige Kosmomonster in die nächste Kleinstadt und macht es sich in einem Keller bequem. Praktischerweise wohnt hier gleich eine ganze Großfamilie - Das Buffet ist eröffnet!

Als am Morgen des nächsten Tages die beiden Eltern in den Keller gehen, bekommt die galaktische Raupe Nimmersatt erstmal ein dickes Frühstück serviert. Später geht einer der beiden Söhne in den Keller. Dieser ist ein ungeheuer großer Monsterfilmfan und auch wenn er etwas neben der Spur wirkt, ist er eigentlich ein cleveres Köpfchen. Nach eigener Aussage mag er Monster deswegen so gerne weil sie nur in seiner Fantasie existieren. In dem Moment also wo er seine beiden Eltern tot im Keller auffindet und ein riesiges schmatzendes Dreimaul ihn angrinst, verfällt er in eine Starre, die ihn geschlagene 30 Filmminuten in Angesicht zu Angesicht zu dem Monster verweilen lässt. Derweil darf sich der Zuschauer mit den Biologiehausaufgaben des älteren Sohns und seinen Freunden beschäftigen. Ebenso spannend scheint die vegetarische Salatparty bei ein paar Omis von nebenan zu sein, welche frei im Sinne des Exploitationkinos schon fast voyeuristische Züge annimmt.

Und dann geht auch schon alles ganz schnell. Die Stadt ist plötzlich voll von Mini-Kosmokillern (Wo kommen die her? Egal!), die auf gnadenlose Menschenhatz aus sind. Die Vegi-Omis verspeisen erst versehntlich einen, woraufhin sie dann von einer ganzen Truppe dieser kleinen Biester terrorisiert werden. Auch die Biologiestudenten müssen alles Gelernte aus ihren Lehrbüchern vergessen als der riesige Kosmokiller aus dem Keller zu ihnen hochkommt und sich direkt vor ihnen breitmacht. Alle drehen durch vor Panik außer der kleine Monsterfan - Nun Monsterhasser. Er nimmt den waghalsigen Kampf mit dem Alien auf und sprengt es mittels Strom in die Luft. Die Welt wähnt sich in Sicherheit als zum Schluss eine der großartigsten Endsequenzen in einem Horrorfilm überhaupt abläuft. Ich will nicht zuviel verraten, aber es ist wirklich ganz besonders großartig!

Kosmokiller ist nicht nur ein klassisch trashiger Alienmonsterfilm aus den 80ern, sondern noch dazu feinste Amateurkost und einer meiner persönlichen Favoriten. Jeder der gerne Filme schaut, sollte sich auch diesen hier zulegen. Ausreden gibt es keine, Kosmokiller rockt!

(Plasmo)


  

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