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Trash Collection 112 - Prototype

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»PROTOTYPE – Der Cyborg-Terminator! Ultimativ, präzise, tödlich – ein selbstzerstörerisches Programm. Ein gnadenloser Krieg der Systeme in einem außergewöhnlichen Sci-Fi-Technothriller!«


 

 

  

 

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PROTOTYPE


 

Herzlich Willkommen in der Welt des Phillip J. Roth. Eine gelblich-staubige Welt in der Zukunft, welche große Ähnlichkeiten mit Industrieruinen der Gegenwart hat.

2057. Omegas wurden kreiert, weil man mit den Onovs (ist meine Eigenkreation für "Ottonormalverbraucher") nicht mehr klar kam. Das ist so, wie wenn Horst Seehofer künstliche CSU-Wähler zusammenschraubt, weil ihm die Opposition auf die Nüsse geht. Aber was machen diese blöden Omegas? Sie wählen auf einmal gar nicht mehr CSU... jetzt nur mal so im übertragenen Sinn, um die futuristische Story auch Onovs (haha) verständlich zu machen...

Darum lässt die Weltregierung den nächsten Hammer vom Stapel: den Prototype! Prototypen laufen im silber bemalten Gummianzug robotisch durch die Gegend und eliminieren Omegas. Ihr Sichtfenster ist ein auf Commodore64 basierender Monitor. Doch ein kleines Mädchen überlebt den Spuk. 

20 Jahre später.

Ein ziemlich dummes Blondchen namens Chandra stolpert in der Gegend herum. Und in der Cybersexwelt von Hawkins, dem an den Rollstuhl gefesselten Programmierer. Hawkins würde alles dafür tun, wieder laufen zu können und als das Angebot, dies in Form eines Prototypes zu machen, anklopft, macht er gerne die Tür auf. Die Bedingung: sein Gedächtnis muss ihm erhalten bleiben. "Chandra... Memory search: Fuck me Hawkins". Ok, das wirklich relevante an Erinnerung ist noch da.

Dazwischen gibt es sehr reichlich unterhaltsames Geballer und eine Yoga-Tanzgruppe, deren Lehrer – ein Rastaman und ein Japaner – die Beschützer des letzten Omegas sind. Ich meine, es ist sicherlich blöd, wenn man sich als Omega betiteln lassen muss. Aber der letzte Omega zu sein, dass ist schon sehr schlusslichtig.

Prototype ist ein Film wie ein Fiebertraum, bei dem man froh ist, nicht durchgehend Angstschweiss entwickeln zu müssen. Prototype vernebelt die Sinne des Zuschauers mit gelblichem Staub und führt ihn anschließend slalomförmig durch die Stahlruinen.

Vor etwa 15 Jahren habe ich aufgehört zu rauchen und Prototype hätte mich beinahe dazu gebracht, mir wieder eine Schachtel zu besorgen.

Wenn das mal kein Qualitätsmerkmal und somit eine hochgradige Kaufempfehlung ist!

(Bernd)


  

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