Trash Collection 024: NO BLOOD – NO SURRENDER

Originaltitel: No Blood
Land und Jahr: Philippinen 1986
Regie: Rudy Dominguez
Darsteller: Max Alvarado, Janice Jurado, Brandy Ayala, Ernie Ortega, u.a. 


Inhalt: Nach Kriegsende kehrt der traumatisierte Veteran Sgt. Samson in seine Heimat zurück, um der Familie eines gefallenen Freundes einen Brief zu übergeben. Doch schon kurz nachdem er in Santa Sepulco ankommt, wird er zusammengeschlagen und aus der Stadt getrieben. Von nun an wird er vom Bürgermeister, dem Polizeichef und seinen Männer verfolgt und im Dschungel gejagt, weil sie befürchten, die Kontrolle über die Stadt zu verlieren. Die korrupte Bande hat dabei jedoch den Killerinstinkt des erfahrenen Einzelkämpfers Samson maßlos unterschätzt, der die Schergen seiner Widersacher einem nach dem anderen erledigt. Diese sehen nun ihre einzige Chance im ehemaligen Captain von Samson, der ein endgültiges Blutbad verhindern soll ..

Bonusmaterial: umfangreiche Bildergalerie, Trailer zu TEENAGE EXORCIST, DARK UNIVERSE und DER 6. KONTINENT, animierte interaktive Menüs.

Sprachen: Deutsch.
Laufzeit: ca. 99 min.
Bildformat: 1,66:1 (anamorph)


Reviews

Was für ein Film! Ich habe ihn gefühlte 50 Mal jetzt nun schon aufgeschoben und ich muss sagen, nachdem ich ihn gestern gesichtet habe, dass meine Befürchtungen vollkommen begründet waren.
Einfach grauenhaft was sich hier abspielt. Ein ätzender Humor, teilweise beabsichtigt, aber sicherlich durch die deutsche Synchro noch aufs Feinste verfeinert, durchzieht den gesamten Film. Lustig macht ihn das natürlich nicht, sondern nur noch unerträglicher.
Die Story erschließt sich mir absolut nicht: Ein Veteran geht in eine Stadt. Das Militär wird auf ihn aufmerksam und verscheucht ihn. Er kommt zurück. Das wiederholt sich zwei, drei Mal und endet dann in einer kriegerischen Auseinandersetzung im Dschungel, bei der der Veteran natürlich alle anderen tötet. Warum das Militär den Mann jagt oder auch warum der Mann in die Stadt will bleibt so gut wie offen. Es gibt zwar Andeutungen, die reichen aber bei weitem nicht um das Dargebotene zu erklären. Der Film läuft einfach ohne Kompromisse mit wild aneinandergereihten Szenen vor sich her. Mit einer Laufzeit von knapp 100min erinnert der Film an ein schon viel zu lange gekautes Kaugummi, was schon längst keinen Geschmack mehr hat, aber aus Gewohnheit eben noch gekaut wird. In seiner unbeschreiblichen Drögheit untermalt wird das ganze mit einem Soundtrack der Horrorklasse. Urplötzlich und grundlos wird so z.B. das Ghosbusters-Thema eingespielt – Nicht dass es irgendwie passen könnte in dieser Szene. Der Gipfel ist dann aber allerdings ein sehr dumpfer, einschläfernder Track der bestimmt 40 Minuten ohne Unterbrechung (!) sich andauernd wiederholt… Mit einer der absoluten Tiefpunkte der Trash Collection und nur Profigourmets des Trash zu empfehlen.

  • Temporeicher Witz – Nein!
  • Geballte Action – Weit gefehlt!
  • Kaufempfehlung – Immer!

(Plasmo)